The armies of those I love
Engirth me and I engirth them;
They will not let me off till I go with them
Respond to them and discorrupt them
And charge them full with the charge of the Soul.“
(Walt Whitman)
Engirth me and I engirth them;
They will not let me off till I go with them
Respond to them and discorrupt them
And charge them full with the charge of the Soul.“
(Walt Whitman)
Mit der Abwicklung seiner Scheidung hatte Charly jemanden betraut, der ihm schon 1992 bei der Studioansiedlung in Jena geholfen hatte und nach seinem Abschied vom Bundesgerichtshof Charlys Rechtsanwalt geworden war: Prof. Dr. Klaus-Michael Hasselbach, eine Institution im bundesdeutschen Rechtswesen und die Integrität in Person. Der nahm das Mandat an und verkündete Charly schon bald dessen finanzielle Probleme, die einerseits mit der Verschachtelung von Charlys wirtschaftlichen Aktivitäten durch Uschi, andererseits jedoch auch mit dem schwindenden wirtschaftlichen Erfolg seiner musikalischen Projekte zusammen hängen würden, wie er sagte.

Hasselbach schlug Charly vor, für ihn mit den Banken zu verhandeln, um bessere Konditionen für die laufenden Kredite zu erhalten. Charly stimmte dem zu, denn er war froh, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihm treu zur Seite stand. Hasselbach schlug ihm auch vor, dass er und seine Frau sich weiterhin bei besonderen Anlässen in der Öffentlichkeit sehen lassen sollten, damit die Banken keinerlei Verdacht schöpften, eine Scheidung würde im Raum stehen. Denn der fehlende Ehevertrag könne, so Dr. Hasselbach, im Falle einer zu früh bekannt werdenden Scheidung, Charlys wirtschaftliche Aktivitäten zusätzlich in weitere Schwierigkeiten bringen. Charly vertraute Hasselbachs Ratschlägen und ließ es deshalb über sich ergehen, dass sein 50. Geburtstag von Ursula Maus im Jenaer „Schillerhof“ professionell und mit vielen Freunden inszeniert wurde.
Dafür genoss er es sichtlich, weinig später, bei Carolines Hochzeit mit deren brasilianischen Ehemann Roberto, wieder einmal an der Seite seiner Ex-Frau Sabine sitzen zu dürfen. Und Sabi war erstaunlich nett zu ihm, wie er in seinem Tagebuch vermerkte. Und Charly fügte noch einen Satz an: „Es hat sich nichts geändert: 'nett' ist immer noch die Schwester von 'scheiße'. Oui, c'est ça.“ Aber irgend jemanden erzählen, wie es da in ihm wirklich aussah, das war (...)
(...) wenige Wochen nach den ersten Presse-Meldungen kam im Schnellverfahren das tatsächliche Ende der Ehe von Charly Davidson und Ursula Maus. Wieder vermeldete es die ZEITUNG exklusiv, sprach von einer „Blitzscheidung“ und erneut kam nicht Charly Davidson zu Wort sondern zuerst seine zweite Ex-Frau. (…) Gegenüber dem ZDF betonte Frau Dr. Maus, es sei bei den Scheidungsmodalitäten nie um Geld gegangen. „Es ging niemals ums Geld, auch nicht um seine Sammlungen. Ich wollte das einfach regeln und dann nach vorne schauen.“

Die Wahrheit sah freilich anders aus und hatte ganz entscheidend mit Prof. Dr. Klaus-Michael Hasselbach zu tun. Der hatte Ende Dezember 2007 bei Charly angerufen und „der Ordnung halber“, wie er sich ausdrückte, erklärt, er beende das Mandat, welches sich ja sowieso nur auf die finanziellen Dinge bezogen hätte, zum 31. Dezember. In der Scheidungssache vertrete er, und das müsse Charly akzeptieren, „vom 1. Januar 2008 an Ihre Frau, Dr. Ursula Maus.“.
Charly konnte nicht glauben, was er da am Telefon hören musste. Er drohte Hasselbach daraufhin sofort mit einer Anzeige bei der Berliner Anwaltskammer, was der aber lachend zur Kenntnis nahm und danach auflegte. Noch einmal musste Charly daraufhin den „White Boy“ um dessen Hilfe bitten und der vermittelte ihm anschließend die Anwältin, die Charly dann auch bis zur Scheidung vertrat. In seinem Tagebuch (...)

(...) Juni 2008, gerade als die Proben für das Theaterspektakel "Der Sturm" liefen, für das Charly die Adaption geschrieben und acht Songs beigesteuert hatte, gab es in der ZEITUNG dann erste Meldungen über seinen Gesundheitszustand, die aber allesamt noch zwischen den Zeilen abgehandelt wurden. Offenbar hatte irgend jemand Seiten irgendeiner Krankenakte kopiert und der Presse angeboten, doch die war anbetracht der Scheidungsschlacht zuvor skeptisch, was den Wahrheitsgehalt der Fotokopien anbelangte. Abgemagert sei er, schrieb man in dem kleinen Artikel, blass geworden, doch Charly erklärte darauf prompt, er sei nicht krank, trainiere nur verstärkt und wolle Gewicht abnehmen. Dann jedoch, im September 2008 gab es einen weiteren, beunruhigenden Bericht in der Presse. Es wurde vermeldet, Charly Davidson ziehe sich „vorübergehend“ aus der Leitung seiner Mediafirma CBQ zurück und Brain One übernahm deren alleinige Leitung.
„In der kommenden Wochen möchte ich mich auf die Fertigstellung meines neuen Albums konzentrieren und einige private Dinge, die ich schon lange geplant habe, angehen.“
hatte Charly in einer E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben und erklärt, CBQ-Geschäftsführer Peter Paul Gabriel würde während der Abwesenheit seine Aufgaben beim Plattenlaben BESTSIDE wahrnehmen. Davidson betonte aber auch, er werde an großen strategischen Entscheidungen beteiligt bleiben und Anfang 2009 in das Unternehmen zurückkehren.
Für die Presse war dies der Anlass, sich nun offener als zuvor um seine Gesundheit zu „sorgen“, was wiederum dazu führte, dass Charly Davidson (auch wegen der Veröffentlichung von Paparazzi-Fotos in der BUNTEN, die ihn unvorteilhaft während seines Urlaubs auf Usedom zeigten) verärgert (...)
(...) berichtete in einem ARD-Interview für das „Brisant“-Magazin, bei dem er gesund und agil wirkte, er habe natürlich einige Erfahrung mit kranken Musikkollegen und verstehe deshalb, dass sich Fans und Medien unter Umständen große Sorgen machen würden. Doch er trainiere sich nur seine Pfunde ab, um demnächst ein neues Flugabenteuer zu wagen. Und man zeigte ihn beim Gleitschirmfliegen auf La Gomera. Charly teilte in „Brisant“ mit, er werde
„irgendwann in nächster Zeit einen Überflug wagen. Einmal rund um La Gomera mit dem Gleitschirm über den Atlantik“.
Danach komme sein neues Album „TOR“ auf den Markt, das unmittelbar vor der Fertigstellung stehe, und er plane sogar, sagte die Rocklegende, 2009 wieder auf Tour zu gehen. Das war es, was alle sich alle ersehnt hatten: seine treuen Fans jubelten. Mich machte es allerdings schon stutzig, dass Charly dieses Mal genau das sagte, was man von ihm hören wollte. Das war zwar in gewisser Weise auch „Expect The Unexpected“, aber dieses Mal hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass es nicht in die Gesamtsituation passte. Charly kommunizierte in dieser Zeit hauptsächlich per Telefon und über seine Radiosendung „Heimatkunde“ mit der Welt und in den sechs Wochen bis Mitte November hatte ich sogar gar keinen Kontakt mit ihm. Sein Anrufbeantworter meldete immer nur „Charly Davidson ist zur Zeit nicht zu sprechen. Aber wenn sie morgen um die gleiche Zeit anrufen, ist Charly Davidson ebenfalls nicht zu sprechen“.
Nur in seinem „Spirit Of Germany“-Blogg konnte man noch etwas Neues über ihn erfahren; so berichtete er ausführlich über die letzten Arbeiten an „TOR“. Am 20. November 2008 bloggte Charly Davidson aber etwas anders:
„Hallo ihr da unten, das Album ist fertig, die Presse informiert. Zeit also für einen weiteren Ausflug in die Lüfte, bevor der Vorweihnachtsstress beginnt. Mein Fast-Weltraumspaziergang findet wieder mal auf La Gomera statt. Morgen früh geht‘s los. (…) Ich hoffe auch, daß sich auf LaGo das Wetter so entwickeln wird, wie erhofft ... man wird es sehen. Bis dann!“
Das letzte Abenteuer des „Überfliegers“ stand unmittelbar bevor.

Hasselbach schlug Charly vor, für ihn mit den Banken zu verhandeln, um bessere Konditionen für die laufenden Kredite zu erhalten. Charly stimmte dem zu, denn er war froh, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihm treu zur Seite stand. Hasselbach schlug ihm auch vor, dass er und seine Frau sich weiterhin bei besonderen Anlässen in der Öffentlichkeit sehen lassen sollten, damit die Banken keinerlei Verdacht schöpften, eine Scheidung würde im Raum stehen. Denn der fehlende Ehevertrag könne, so Dr. Hasselbach, im Falle einer zu früh bekannt werdenden Scheidung, Charlys wirtschaftliche Aktivitäten zusätzlich in weitere Schwierigkeiten bringen. Charly vertraute Hasselbachs Ratschlägen und ließ es deshalb über sich ergehen, dass sein 50. Geburtstag von Ursula Maus im Jenaer „Schillerhof“ professionell und mit vielen Freunden inszeniert wurde.
Dafür genoss er es sichtlich, weinig später, bei Carolines Hochzeit mit deren brasilianischen Ehemann Roberto, wieder einmal an der Seite seiner Ex-Frau Sabine sitzen zu dürfen. Und Sabi war erstaunlich nett zu ihm, wie er in seinem Tagebuch vermerkte. Und Charly fügte noch einen Satz an: „Es hat sich nichts geändert: 'nett' ist immer noch die Schwester von 'scheiße'. Oui, c'est ça.“ Aber irgend jemanden erzählen, wie es da in ihm wirklich aussah, das war (...)
(...) wenige Wochen nach den ersten Presse-Meldungen kam im Schnellverfahren das tatsächliche Ende der Ehe von Charly Davidson und Ursula Maus. Wieder vermeldete es die ZEITUNG exklusiv, sprach von einer „Blitzscheidung“ und erneut kam nicht Charly Davidson zu Wort sondern zuerst seine zweite Ex-Frau. (…) Gegenüber dem ZDF betonte Frau Dr. Maus, es sei bei den Scheidungsmodalitäten nie um Geld gegangen. „Es ging niemals ums Geld, auch nicht um seine Sammlungen. Ich wollte das einfach regeln und dann nach vorne schauen.“

Die Wahrheit sah freilich anders aus und hatte ganz entscheidend mit Prof. Dr. Klaus-Michael Hasselbach zu tun. Der hatte Ende Dezember 2007 bei Charly angerufen und „der Ordnung halber“, wie er sich ausdrückte, erklärt, er beende das Mandat, welches sich ja sowieso nur auf die finanziellen Dinge bezogen hätte, zum 31. Dezember. In der Scheidungssache vertrete er, und das müsse Charly akzeptieren, „vom 1. Januar 2008 an Ihre Frau, Dr. Ursula Maus.“.
Charly konnte nicht glauben, was er da am Telefon hören musste. Er drohte Hasselbach daraufhin sofort mit einer Anzeige bei der Berliner Anwaltskammer, was der aber lachend zur Kenntnis nahm und danach auflegte. Noch einmal musste Charly daraufhin den „White Boy“ um dessen Hilfe bitten und der vermittelte ihm anschließend die Anwältin, die Charly dann auch bis zur Scheidung vertrat. In seinem Tagebuch (...)

(...) Juni 2008, gerade als die Proben für das Theaterspektakel "Der Sturm" liefen, für das Charly die Adaption geschrieben und acht Songs beigesteuert hatte, gab es in der ZEITUNG dann erste Meldungen über seinen Gesundheitszustand, die aber allesamt noch zwischen den Zeilen abgehandelt wurden. Offenbar hatte irgend jemand Seiten irgendeiner Krankenakte kopiert und der Presse angeboten, doch die war anbetracht der Scheidungsschlacht zuvor skeptisch, was den Wahrheitsgehalt der Fotokopien anbelangte. Abgemagert sei er, schrieb man in dem kleinen Artikel, blass geworden, doch Charly erklärte darauf prompt, er sei nicht krank, trainiere nur verstärkt und wolle Gewicht abnehmen. Dann jedoch, im September 2008 gab es einen weiteren, beunruhigenden Bericht in der Presse. Es wurde vermeldet, Charly Davidson ziehe sich „vorübergehend“ aus der Leitung seiner Mediafirma CBQ zurück und Brain One übernahm deren alleinige Leitung.
„In der kommenden Wochen möchte ich mich auf die Fertigstellung meines neuen Albums konzentrieren und einige private Dinge, die ich schon lange geplant habe, angehen.“
hatte Charly in einer E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben und erklärt, CBQ-Geschäftsführer Peter Paul Gabriel würde während der Abwesenheit seine Aufgaben beim Plattenlaben BESTSIDE wahrnehmen. Davidson betonte aber auch, er werde an großen strategischen Entscheidungen beteiligt bleiben und Anfang 2009 in das Unternehmen zurückkehren.
Für die Presse war dies der Anlass, sich nun offener als zuvor um seine Gesundheit zu „sorgen“, was wiederum dazu führte, dass Charly Davidson (auch wegen der Veröffentlichung von Paparazzi-Fotos in der BUNTEN, die ihn unvorteilhaft während seines Urlaubs auf Usedom zeigten) verärgert (...)
(...) berichtete in einem ARD-Interview für das „Brisant“-Magazin, bei dem er gesund und agil wirkte, er habe natürlich einige Erfahrung mit kranken Musikkollegen und verstehe deshalb, dass sich Fans und Medien unter Umständen große Sorgen machen würden. Doch er trainiere sich nur seine Pfunde ab, um demnächst ein neues Flugabenteuer zu wagen. Und man zeigte ihn beim Gleitschirmfliegen auf La Gomera. Charly teilte in „Brisant“ mit, er werde„irgendwann in nächster Zeit einen Überflug wagen. Einmal rund um La Gomera mit dem Gleitschirm über den Atlantik“.
Danach komme sein neues Album „TOR“ auf den Markt, das unmittelbar vor der Fertigstellung stehe, und er plane sogar, sagte die Rocklegende, 2009 wieder auf Tour zu gehen. Das war es, was alle sich alle ersehnt hatten: seine treuen Fans jubelten. Mich machte es allerdings schon stutzig, dass Charly dieses Mal genau das sagte, was man von ihm hören wollte. Das war zwar in gewisser Weise auch „Expect The Unexpected“, aber dieses Mal hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass es nicht in die Gesamtsituation passte. Charly kommunizierte in dieser Zeit hauptsächlich per Telefon und über seine Radiosendung „Heimatkunde“ mit der Welt und in den sechs Wochen bis Mitte November hatte ich sogar gar keinen Kontakt mit ihm. Sein Anrufbeantworter meldete immer nur „Charly Davidson ist zur Zeit nicht zu sprechen. Aber wenn sie morgen um die gleiche Zeit anrufen, ist Charly Davidson ebenfalls nicht zu sprechen“.
Nur in seinem „Spirit Of Germany“-Blogg konnte man noch etwas Neues über ihn erfahren; so berichtete er ausführlich über die letzten Arbeiten an „TOR“. Am 20. November 2008 bloggte Charly Davidson aber etwas anders:
„Hallo ihr da unten, das Album ist fertig, die Presse informiert. Zeit also für einen weiteren Ausflug in die Lüfte, bevor der Vorweihnachtsstress beginnt. Mein Fast-Weltraumspaziergang findet wieder mal auf La Gomera statt. Morgen früh geht‘s los. (…) Ich hoffe auch, daß sich auf LaGo das Wetter so entwickeln wird, wie erhofft ... man wird es sehen. Bis dann!“
Das letzte Abenteuer des „Überfliegers“ stand unmittelbar bevor.

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